Wie investieren?

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich am Wertschöpfungsnetz der Land-, Forst- und Holzwirtschaft erfolgreich indirekt oder direkt zu beteiligen:
  • Anleihen und Aktien von Unternehmen aus den Branchen,
  • Waldaktien oder Baumsparpläne
  • Pacht von Agrarland oder Wald
  • klassische, offene oder geschlossene Investmentfonds
  • Direktinvestments.

Grundsätzlich gelten bei indirekten Optionen, z. B. den typischen Anleihen, Aktien oder Fonds auch die typischen Risiken der Anlagenklasse, die erst einmal nichts mit dem Wertschöpfungsnetz Agrarland und Wald zu tun haben müssen. Trotz boomenden Branchen kann ein Fonds schlecht gemanagt und insolvent werden, kann ein Unternehmen in eine intern oder extern verschuldete Krise kommen. Für die betroffenen Anleger kann dies unter Umständen einen Totalverlust bedeuten.

Nur bei direkten Investments, heißt: dem grundbuchlich gesicherten Eigentumserwerb von Agrarland oder Wald, ist ein Totalverlust ausgeschlossen. Denn: der wesentliche Teil des Investments ist der Boden, nicht z. B. der darauf stehenden Raps, der Weizen oder das Holz. Selbst bei einer vollständigen Zerstörung der Ernte durch z. B. eine Dürre oder des kompletten Abbrennens der Bäume durch ein großes Feuer, ist der wesentliche Teil des Investments – die nachschaffende Kraft Boden – unversehrt.

Zudem: die mit dem direkten Investment in nachhaltige Landnutzung verbundene „Sparkassenfunktion“ kann nur erfüllt werden, wenn man als Anleger selbst zum richtigen Zeitpunkt Entscheidungen treffen und umsetzen kann. Bei indirekten Investitionen ist man hier abhängig von Interessen Dritter.

Gründe genug, nicht nur für Familien und Stiftungen wie die Fugger, Esterházy, Liechtenstein, dem Haus Bismarck oder Thurn & Taxis in den letzten Jahrhunderten oder die Harvard Universität, IKEA, Tetra Pak, Benetton, die Vermögensmanager der Münchener Rückversicherung und der ERGO Gruppe oder die Familie Porsche in den letzten Jahrzehnten direkt in Agrarland oder Wald zu investieren.

Die SilvaVest GmbH berät und begleitet ihre Kunden individuell und exklusiv auf dem Weg zur eigenen Agrar- oder Wald-Immobilie, von der Identifikation der Investmentkriterien, über das Finden der passenden Kaufchance in der richtigen Region, die Due Diligence Phase und den Kaufprozess bis hin zur Erarbeitung von Management-Pläne nach dem Kauf. Dabei haben wir uns einen Namen als verlässlicher Partner bei großen privaten und institutionellen Landbesitzern insbesondere in Nordamerika gemacht. Dies ermöglicht es uns, Agrarland und Waldflächen für unsere Kunden zu akquirieren, bevor sie auf den Markt kommen.

Aufgrund von Projektentwicklungs- und Beratungsaufträgen konnten Kunden der SilvaVest GmbH in den vergangenen Jahren 31 Kaufverträge mit insgesamt 42 Agrar- und Waldflächen erfolgreich abschließen. Alle unterzeichneten Verträge wurden erfolgreich vollzogen (100%ige Closing-Rate nach Due Diligence). Die Gesamtfläche der akquirierten Immobilien beträgt insgesamt über 560.000 Acres, mithin fast 230.000 Hektar. Dies entspricht in etwa der 11 – 12fachen Fläche des größten deutschen Waldbesitzers, der Familie Thurn & Taxis bzw. etwa der doppelten Fläche des Staatswaldes in Nordrhein-Westfalen.

Nach dem Kauf ist vor der Dienstleistung: Insbesondere bei Investitionen in Übersee stellt sich i. d. R. sofort die Frage nach der ertragreichen Bewirtschaftung bzw. dem Schutz des Waldes nach dem Kauf. Doch auch im Eigentum befindlicher Wald lässt sich bei entsprechender Auswahl des Standortes genauso einfach „verwalten“ wie z. B. eine Büroimmobilie. Vor Ort, z. B. in den USA, Kanada oder Skandinavien gibt es in Analogie zum Property Manager bei Investitionen in Immobilien „Forstliche Dienstleister“, die die komplette Bewirtschaftung vom Holzeinschlag, Wegebau über die Jagdverpachtung bis hin zur Steuererklärung im Gastland komplett übernehmen. Auf Wunsch wählen wir für unsere Kunden den richtigen Property Manager aus unserem umfassenden Netzwerk aus und fungieren als Monitoring-Instanz für Budget-Pläne und die Bewirtschaftung vor Ort.

Für 35 Agrar- und Waldflächen mit etwa 225.000 Hektar hat die SilvaVest GmbH aktuell im Auftrag der Kunden das „Operative Facility Management“ nach dem erfolgreichen Kauf übernommen. Hierzu gehört insbesondere auch das komplette Management und die Prüfung der unter Vertrag genommenen forstlichen Dienstleister bzw. Agrarlandpächter („Property Manager“) vor Ort, zum Beispiel in Kanada und den USA. Während z. B. der Dax im Jahr 2018 um ca. 18 % nachgab, freuen sich alle Kunden von uns im gleichen Zeitraum über angemessene Netto-Cashflow-Erlöse und konkurrenzfähige Sachwertsteigerungen (Rendite). Auch das Jahr 2018 ist ein guter Beleg dafür, dass Agrarland und Wald nicht oder nur gering mit anderen Assetklassen korreliert ist.
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