Warum Wald?

Wer sein Geld vermehren will, der kauft idealerweise Güter, die sich nicht vermehren lassen, die aber immer mehr Menschen haben wollen. Die Nachfrage ist größer als das Angebot, der Preis steigt. So einfach ist das (natürlich) auch bei Wald und Agrarland nicht.

Die Antwort auf die Frage „Warum Wald oder Agrarland?“ kaufen, beginnt meist mit nüchternen Zahlen, die jeder kennt, der bereits auf Agrarland und Wald setzt. Die erste Zahl ist 1,5 Milliarden. Das ist die derzeit nutzbare Agrarfläche der Erde in Hektar. Sie nimmt stark ab. Die zweite ist 200.000. So viele Menschen kommen jeden Tag zu den etwa sieben Milliarden hinzu, die von der Erde leben wollen. Ähnliches gilt noch dramatischer für den Wald, der seit Jahrzehnten trotz aller Aufforstungsanstrengungen weltweit weiter schwindet – in einer Größenordnung, die jährlich in etwa der gesamten Bewaldung Deutschlands entspricht.

Agrarland und Wald sind bereits knappe Güter geworden: Tendenz leider weitgehend ungebremst! Zeitgleich steigt die Nachfrage nach Lebens- und Futtermitteln, Energiepflanzen und vor allem Holz von Jahr zu Jahr. Zudem: Direkte Investitionen in Wald und Agrarland bieten seit Jahrhunderten vieles von dem, was risikobewusste Anleger suchen: Sie sind inflationsgeschützt, korrelieren nicht mit den Entwicklungen auf den Aktien- oder Finanzmärkten, sind nicht anfällig für politische Krisen und gleichzeitig durch sehr stabile, konkurrenzfähige Renditen mit einer zusätzlichen Chance durch weltweit weiter steigende Bodenpreise ausgestattet – selbst während der Finanzkrise oder der Corona-Pandemie. Insbesondere angesichts der dramatisch steigenden Verschuldung der Staatengemeinschaft bieten Wald und Agrarland in sicheren Weltregionen auch zukünftig eine der wenigen Optionen, Risiken zu minimieren, Vermögen langfristig zu schützen und wachsen zu lassen.

Gründe genug, um sich mit den Assetklassen Agrarland und Wald intensiver zu beschäftigen! Denn: Es gibt noch genügend Chancen, nachhaltig erfolgreich und direkt in das Wertschöpfungsnetz Agrarland und Wald zu investieren.

Wir haben in der Vergangenheit und Gegenwart für unsere Kunden auf etwa 230.000 Hektar Fläche gezeigt, dass direkte Investitionen in Wald und Agrarland selbst in außergewöhnlichen Zeiten in der Lage sind, sehr gute Ergebnisse zu erzielen. Als führender, unabhängiger Berater in Sachen „Sustainable Land Use Assets“ bieten wir vermögenden Privatkunden, Unternehmen und Institutionen seit 2004 passgenaue Lösungen zum Schutz ihres Vermögens und zur nachhaltig erfolgreichen Bewirtschaftung nach dem Kauf.

Gern senden wir Ihnen unsere Broschüre mit weitergehenden Informationen zu den Assetklassen Wald und Agrarland sowie unseren Leistungen als Ihr Begleiter auf dem Weg zum Eigentümer zu. Kontaktieren Sie uns – telefonisch oder auch per E-Mail.

Interview mit der „WELT“ im Grunewald, Berlin

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Andreas Schulte ist Professor für Waldökologie, Forst- und Holzwirtschaft an der Universität Münster und geschäftsführender Gesellschafter der SilvaVest GmbH. Im Interview mit der „WELT“ vom Mai 2020 im Grunewald / Berlin erklärt er, wo sich der Kauf von Wald lohnen kann und wo Chancen bzw. Risiken liegen (Video, ca. 10 Minuten).

Veröffentlicht am 18.05.2020

Quelle: Lilly Extra und Julia Fiedler, WELT

Warum Wald? Sechs Gründe

Inflationsschutz

Seit Jahrhunderten haben Waldinvestments nachgewiesen, dass sie inflationsgeschützt sind. In den von der SilvaVest GmbH präferierten Weltregionen lagen die Wertsteigerungsraten von Wald, aber auch von Agrarland, in den letzten Jahrzehnten sogar sehr deutlich oberhalb der jeweiligen Inflationsrate des Staates. Für eine Trendwende, z. B. durch die Corona-Pandemie, gibt es keine Indizien.

Ertrags-Risiko-Profil

Das Ertrags-Risiko-Profil (sharpe-ratio) von Waldinvestments ist im Vergleich mit anderen Anlageklassen sehr attraktiv. In den letzten Jahrzehnten lag die Performance von Waldinvestments z. B. in Nordamerika über jener von Aktien, Gewerbeimmobilien oder Gold. Durch das biologische Wachstum als Finanzmarkt unabhängiger Treiber ist die Volatilität der Erträge deutlich geringer als bei den meisten anderen Assets.

Biologisches Wachstum

Der wesentliche Teil des Cashflows bzw. der Rendite wird durch das biologische Wachstum der Bäume, den Holzzuwachs, ausgemacht. Er macht je nach Region, Baumarten und waldbaulichem System zwischen 2% bis weit über 10% aus. Dieser Prozess korreliert nicht mit politischen oder finanziellen Krisen bzw. Pandemien. Daher korreliert die Assetklasse Wald auch nicht mit z. B. Aktien, Gewerbeimmobilien oder Anleihen. Wald stellt bei vermögenden Familien oder institutionellen Anlegern damit einen wichtigen Baustein zur Risikominimierung dar.

Sparkassenfunktion

Die Holzvorräte im Wald bieten für Waldbesitzer eine sehr wertvolle Einkommensreserve. Sie müssen nicht jährlich, sondern können opportunistisch genutzt werden, z. B. bei guten Holzpreisen oder in Zeiten, in denen andere Investments schlecht laufen. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zur landwirtschaftlichen Produktion, wo bei den allermeisten Kulturen jährlich in einem engen Zeitfenster geerntet und vermarktet werden muss (z. B. Baumwolle, Soja, Weizen, Mais u.v.m.).

Nachhaltigkeit

Entsprechende Bewirtschaftung vorausgesetzt sind Waldinvestments die „Mutter aller nachhaltigen Projekte“. Schließlich wurde das Konzept in der Forstwirtschaft vor über 300 Jahren entwickelt. Multifunktionale Waldwirtschaft erfüllt die insbesondere für institutionelle Investoren wichtigen ESG-Kriterien (Environmental, Social und Governance; frei übersetzt: ökologisch, sozial und ethisch) sowie viele der 17 Ziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung.

Klimaschutz

Die Wälder dieser Welt und das globale Klima sind eng miteinander verknüpft. Das Holz stellt einen gigantischen CO2-Speicher dar, von den Tropenwäldern bis zum borealen Nadelwald in Russland und Kanada. Zusammen mit den weiteren Kohlenstoffmengen, die in den Waldböden, Waldmooren und Waldweiden gespeichert sind, übersteigt die Menge an gebundenem CO2 sogar die Menge an CO2 in der Atmosphäre. Nachhaltig bewirtschaftet sind Wälder, insbesondere auch Aufforstungen, Netto-Kohlenstoffsenken. Waldbesitzer können in einigen Regionen davon profitieren, indem sie sich diese Leistung für die Gesellschaft in Form von Emissionsreduktionszertifikaten anrechnen lassen.

Wald als nachhaltiges Direktinvestment: Eine Einführung

Der überwiegende Teil unserer Kunden hat beim ersten Kontakt zu uns wenig Erfahrung mit land- und forstwirtschaftlich genutzten Immobilien und sucht erst einmal eine fundierte, unabhängige Beratung. Es gilt viele Fragen zu beantworten und in Rahmenbedingungen, Trends und Interdependenzen, Risiken und Chancen von direkten Investitionen einzuführen.

Mit unserer Broschüre geben wir eine erste Einführung in die Thematik, indem wir häufig gestellte Fragen unserer Kunden beantworten. Die Broschüre ermöglicht einen ersten Einblick, hinterlegt mit einigen Fotos, Grafiken und Tabellen. Ein persönliches Gespräch, zu dem wir Sie gern einladen, kann sie nicht ersetzen.

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